Gedankenverloren geheime Worte
in die Tischplatte kratzen
vernebelt versteckte Gedanken
zu Papier bringen
und wieder ausradieren.
Als wären sie nie
gewesen.
Nur Abdrücke im Papier
zeugen von ihrer ehemaligen Existenz,
zu kurz, nicht prägend.
Vergessen. Bleistiftschraffur.
Erinnerung.
Gedanken wie benutztes Papier.
Doppelt, dreifach beschrieben.
Radiert, radiert.
Wie die kleinen Krümel im Licht tollend
vom Tisch rollen, auf deinem Schoß
ruhen und warten.
In ihren kleinen stummen Herzen
die Worte, die leise singen.
Gehört werden wollen,
sich verzehren nach Aufmerksamkeit.
Die Last der Worte, schwer
auf deinem schwachen Körper.
Verloren zwischen jetzt und hier.
Wie wir. Verloren.
Worte werden wie der, der
sie schreibt.
Wie sind die meinen?
Schwer? Oder leicht?
Geschwungen oder gerade?
Echt oder gelogen?
Wie bin ich
dass sie werden können
wie sie sind?
Wie bin ich?