Wie wir uns an
seidenen Fäden
in Form gedrehter
Kippen entlang
hangeln.
Wie wir einander
Hände reichen
um dann
loszulassen.
Wie wir uns im
Vollrausch
frei fühlen
und nicht sehen:
das ist eigentlich
ein Tunnel ohne Licht,
ohne Ende.
Gefangen.
Die winterliche Abendluft
auf den nackten
Unterarmen, sehen
wir zu den Sternen.
Wir frieren nicht,
erfrieren ist
nur für unsere
Herzen.
Die Kehlen brennen,
können nicht sprechen
mit geschwollenen
Zungen.
Wir spüren das
Leben
am stärksten wenn
wir sterben.
Deine ganzen Gedichte von letzten Jahres sind so wunderschön, dass vor lauter wärme gleich erstmal eine rauchen muss. vor allem dieses letzte liegt mir sehr am herzen. irgendwie ist zu schön um wahr zu sein, aber es ist wahr. jedes deiner worte ist getränkt mit deinen gefühlen, und die welt in dir drin. du bist eine poetin, für die ich durchs feuer gehen würde.
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